Erfahrungsberichte

Jährliche Fahrradtour der Geschäftsführung
des Städtischen Klinikums Brandenburg

Am 06.06.2014 gegen 13:00 Uhr versammelten sich die Mitarbeiter der Geschäftsführung des Städtischen Klinikums vor dem Haupteingang des Klinikums. Zu ihrer jährlichen Fahrradtour haben sich davon 4 Mitarbeiter für diesen Tag E-Bike´s von den Stadtwerken Brandenburg an der Havel ausgeliehen. (3 City Bikes und 1 Mountainbike)

Von der Hochstraße begonnen sind wir in Richtung Wilhelmsdorf gefahren. Auf dieser Strecke konnten wir überwiegend auf den Fahrradwegen fahren. Mit dem Verlassen des Ortes Wilhelmsdorf, in Richtung Wenzlow über Mahlenzien, verließ uns auch der Radweg. In Wenzlow angekommen, haben wir gemeinsam eine Pause zum Grillen eingelegt. Nach der Stärkung sind wir über Viesen in Richtung Wusterwitz gefahren. Von Viesen aus führte uns ein Wald- und Wiesenweg zu unserem letzten Stopp, einem italienischen Restaurant, direkt am Wusterwitzer See. Der letzte Abschnitt für diese Tour war die Strecke vom Wusterwitzer See nach Brandenburg an der Havel zurück. Größtenteils war diese Strecke auch mit Fahrradwegen versehen, so dass eine sichere und ruhige Heimfahrt in der Dämmerung garantiert war.

Insgesamt sind wir an diesem Tag ca. 43 km Fahrrad gefahren. Durch die E-Bikes wird es dem Nutzer ermöglicht ohne große körperliche Anstrengung lange Strecken zurückzulegen. Die dazugehörigen Bike-Taschen sind sehr geräumig und sind während der Fahrt nicht störend. Das Tragen von zusätzlichen Taschen oder Rücksäcken wird durch die Bike-Taschen vermieden und trägt zum angenehmen Fahren bei.

Georg Riethmüller, Technischer Leiter

Projekt „Mobilität der Zukunft“ – E-Bikes imTest

Nachdem sich die Schüler/innen des Physikleistungskurses 11 des Bertolt-Brecht-Gymnasiums zuerst theoretischmit Möglichkeiten der Mobilität der Zukunft im Rahmen des Wettbewerbs "Energie geladen" des  BDEW auseinandergesetzt hatten, konnten sie im Juni für 2 Tage selbst E-Bikes im Physikunterricht testen, ihre wesentlichen Eigenschaften analysieren und Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen. Durch die StWB wurden 2 Citybikes mit Mittelmotor und ein Sportbike mit Heckmotor leihweise zur Verfügung gestellt. Die notwendigen Helme, Ladekabel, Schlösser und dergleichen wurden gleich mitgeliefert. Die Schüler prüften die Räder u.a. auf ihr Gewicht, ihre mechanischen Eigenschaften und auch die verwendeten Akkus. Ein für alle Schüler erstmaliges Erlebnis bildete dann der praktische Test. Das Verhalten der Räder bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, auf diversen Untergründen und bei unterschiedlichem Geländeprofil (gerade Strecken, enge Kurven, Auffahrten sowie Rampen auf und ab) wurde untersucht. Die Genauigkeit der Tachometer der Bordcomputer wurde genauso überprüft wie das Ladeverhalten der Akkus (u.a. Dauer, Erwärmung). Alle Tester waren davon überrascht wie problemlos und kurz die Eingewöhnungsphase war und dass sich die Räder im Fahrverhalten bis auf die Lenkung und die Gewichtsverteilung (je nach Lage des Motors) kaum von ihren bekannten Fahrrädern unterscheiden.

Im Einzelnen trugen die Schüler folgende Anmerkungen zusammen:

Sportbike mit Heckmotor

Fazit: Der Fahrspaß ist enorm und das Rad ist einfach und sicher zu bedienen. Ob die Drosselung der Geschwindigkeit aus Versicherungsgründen für ein Sportrad sinnvoll ist, muss überlegt werden. Wird die Drosselung entfernt, sind sowohl Versicherung als auch Führerschein erforderlich.

City-Bike (Bosch)

Fazit: Ein robustes, bequemes Rad für den täglichen Weg zur Arbeit oder auch zum Einkauf mit hohem Spaßfaktor.

Wegen der hohen Masse sind sie für jüngere, ältere und/oder Menschen mit Handicap nicht immer geeignet, wenn sie erst über Treppen aus/in den Keller oder an Bahnanlagen getragen werden müssen. Für die Zukunft sollten die E-Bikes noch leichter werden (moderne Akkutechnik); die Reichweite hat uns angenehm überrascht.
Nach dem Unterricht liehen sich auch Kolleginnen und Kollegen des Bertolt-Brecht-Gymnasiums die E-Bikes für die Heimfahrt oder einen Abstecher ins Grüne aus. Alle gaben begeistert von ihren Fahrerlebnissen im privaten Bereich die E-Bikes nach dem Wochenende wieder in der Schule ab.

Bertolt-Brecht-Gymnasium
Physik-Leistungskurs Klasse 11, Tutor: Frau Springstubbe

Vom Pflanzenmarkt zur "Gurkentour des BKC" von Regina und Wolfram Tittel

Das völlig neue Fahrgefühl mit einem Satz zu beschreiben gelingt kaum, doch selbst mir ist da der allgegenwärtige Spruch: "einfach geil !" über die Lippen gekommen.

Schon nach wenigen Metern war wieder einmal ein Aha-Erlebnis da und hat "Lust auf (das) hier" gemacht - aber wir wollten nicht erst bis zur Buga 2015 warten und konnten die tollen E-bikes schon für die "Gurkentour des BKC" um den Beetzsee ausleihen. So hieß in diesem Jahr die "7. Tour de BKC", für die  Mitglieder des Brandenburger Karneval Club BKC 1964.e.V..

Frau Gereke von den StWB hatte uns für ein Wochenende ein Damen- und ein SportBike reserviert und übergeben, hat uns in die unkomplizierte Handhabung eingewiesen und wichtige Sicherheitshinweise gegeben. Gegenüber den Tour-Teilnehmern ohne "elektrische Helfer" waren wir klar im Vorteil und es war für uns "Alte" schon ein tolles Gefühl, ohne großen Kraftaufwand an der Kolonne "vorbeizurauschen" und abends zu Hause doch recht entspannt vom Rad steigen zu können.Trotzdem ist es nicht mit Moped fahren zu vergleichen. Es bleibt "Radfahren", denn ohne Treten geht gar nichts und je nach Gebrauch der Gangschaltung und der wählbaren Stufen der Motorunterstützung kann man sich auch ganz schön abstrampeln, wenn man will. Die von den StWB zur Verfügung gestellten hochwertigen Räder haben unsere Wünsche mehr als erfüllt. Ich wünsche mir, dass alle Nutzer ordentlich und verantwortungsbewusst damit umgehen, so dass sie noch lange und für viele ebenso schöne Touren zur Verfügung gestellt werden können.

Wir bedanken uns sehr für diese Bereicherung und werden auf jeden Fall darauf zurückgreifen. Obwohl wir Buga-Fans sind, waren wir bisher sehr skeptisch, ob denn die Radwegeverbindungen zwischen den Buga-Standorten überhaupt genutzt werden. Mit den E-bikes werden wir sie nutzen.

Regina und Wolfram Tittel