Wasserkraft

Die Wasserkraft ist mit etwa 4 % des deutschen Strombedarfs die quantitativ bedeutsamste regenerative Energiequelle. Das Ausbaupotential für große Wasserkraftwerke gilt in Deutschland jedoch als erschöpft.

Dagegen wächst die Bedeutung der Kleinwasserkraft stetig. Hier wird dezentral, emmissionsfrei und nahezu kontinuierlich Elektroenergie verfügbar gemacht. Gerade im flachen Land werden große Potentiale nicht genutzt, da bisher die großen Wassermengen wegen der geringeren Fallhöhen nicht interessant waren.

Durch die Nutzung innovativer Ideen, wie z. B. Wasserkraftschnecken und neue Wasserräder, besteht nun die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Nutzung dieser Abflüsse. Immerhin geht in den meisten Fällen die Nutzung dieser Energiepotentiale auf eine Jahrhunderte alte Tradition zurück.

Auch durch die Optimierung moderner Turbinenvarianten, z. B. der Kaplanrohrturbine als Kompaktanlage mit sämtlichen Anlagenteilen in einem Container, lassen sich bisher unwirtschaftlich wirkende Standorte ökonomisch und ökologisch sinnvoll erschließen.
Quelle: http://www.sari-berlin.de/kleinwasserkraft.htm